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Unsere Geschichte

1956 Die Telefonseelsorge Berlin e.V. wird als erste Telefonseelsorge Deutschlands am
6. Oktober 1956 in einer Charlottenburger Privatwohnung gegründet. Bild aus den 60ernZiel der Initiative
um einen Pastor, einen Arzt, einen Juristen, eine Pädagogin und einige Theologiestudenten ist es, einen telefonischen Notdienst rund um die Uhr nach dem Vorbild der englischen Samaritans bereitzustellen. Tagsüber finden auch persönliche Beratungen statt. Bis Ende des Jahres 1956 verzeichnet unsere Stelle 616 Anrufe.
 
Unsere erste Geschäftsstelle liegt im 4. Stock der Jebenstraße 1, direkt gegenüber dem Bahnhof Zoo.
  
1960 Die Zahl unserer Kontakte ist auf über 9.000 Anrufe pro Jahr gestiegen.
  
1970 Wir müssen umziehen: vom 4. Stock ins Parterre der Jebensstraße 1.
Hintergrund ist ein vollzogener Suizid im Treppenhaus.
  
1972 Unser ursprüngliches Ziel der Suizidverhütung wird auf allgemeine Konfliktberatung
und Kriseninterventionen ausgeweitet.
  
1973 Wir haben 3 hauptamtliche Mitarbeiter. Die Ausbildung der ehrenamtlich Mitarbeitenden dauert nun ein Jahr.
  
1974 Wir schaffen es, eine regelmäßige Doppelbesetzung in der Nacht aufzubauen.
  
1975 Inzwischen arbeiten 54 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns,
um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.
  
1982 Wir machen erstmalig mit dem Großplakat "Sprechen kann helfen" auf unsere Arbeit aufmerksam.
  
1986 Unser 30-jähriges Jubiläum: Seit der Gründung haben wir über 435.000 Anrufe erhalten; über 90 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz.
  
1989 Nach dem Fall der Berliner Mauer gibt es zwei Telefonseelsorge-Einrichtungen
in der Stadt.
  
1990 Der Regierende Bürgermeister Walter Momper und seine Frau besuchen uns
am 18.01. in den Räumlichkeiten in der Jebensstraße.
  
1995 Nach 37 Jahren ziehen wir vom alten Westberliner Zentrum in die Nansenstraße 27
in Neukölln in ein Nebengebäude der Nikodemuskirche.
  
1996 Bild von PLakatenWir werden 40 Jahre alt - und laden erstmalig unsere Spenderinnen und Spender zum Dankeschön-Konzert in die Heilig-Kreuz-Kirche ein. Die Anwesenden sind begeistert, so dass ab diesem Zeitpunkt jährlich ein Dankeschön-Konzert stattfindet. Der Gründer der Telefonseelsorge-Bewegung, Chad Varah aus London, gratuliert uns am Telefon.
  
1997 Die kostenfreie 0800-Nummer wird eingeführt.
  
2004 Busreisen als Dankeschön an unsere Spenderinnen und Spender, zum ersten Mal
und mit großer Resonanz werden sie im Jahr 2004 durchgeführt.
  
2006 Wir feiern als erste und älteste Telefonseelsorge in Deutschland unseren 50. Geburtstag.
  Auf dem Programm stehen ein offizieller Festakt mit dem Bundespräsidenten
Horst Köhler und ein Symposium "Kummer, Krisen, Katastrophen" in der Urania.
Ein Jubiläumskonzert in der Philharmonie rundet die Feierlichkeiten ab.
  In 50 Jahren haben wir über 950.000 Anrufe bekommen. 132 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich am Telefon.
  Unsere Arbeit wird inzwischen zu über 60% von Privatspenden getragen.
  
2007 Die "Stiftung Telefonseelsorge Berlin" wird im Juni gegründet. Unsere dienstälteste ehrenamtliche Mitarbeiterin, seit Ende der 50er Jahre bei uns, stellt das Grundkapital
zur Verfügung und setzt damit ein bedeutsames Zeichen, um unsere Tätigkeit langfristig zu sichern.
  
2010 Über 150 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Dienst am Telefon. Wir erhalten jährlich mehr als 25.000 Anrufe.

Wir veranstalten erstmalig einen "Tag der Offenen Tür".
  
2011 Der Tagesspiegel ehrt die Telefonseelsorge Berlin e. V. und fördert unser Projekt "Beratung für Suizidhinterbliebene".
  
2013/2014 Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und Telefonseelsorge Berlin gehen ein Stück des Weges gemeinsam. Die TS bringt sich in die „Kapellengespräche“ der Kirche ein, Gottesdienste werden mit Pfarrern der Telefonseelsorge gefeiert, Konfirmanden besuchen uns vor Ort, in der Kirche findet eine Benefizveranstaltung zu unseren Gunsten statt.
  
2014 Bundespräsident Joachim Gauck ehrt unseren Vorsitzenden mit dem Bundesverdienstkreuz. In der Zeremonie im Schloss Bellevue würdigt der Bundespräsident Herrn Barthens langjähriges Engagement für eine Reihe von wichtigen Einrichtungen in Berlin, insbesondere auch seinen Einsatz für die Telefonseelsorge.
  
2014 Die Telefonseelsorge hebt den KreativWettbewerb „Suizid ist nicht die Lösung!“, ein Präventionsprojekt mit Jugendlichen aus der Taufe.
  
2016 BeSuBerlin - Beratung für Suizidbetroffene geht an den Start. Das bundesweit einzigartige Pilotprojekt wird von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert.

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