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Die Motivation am Hörer

Ehrenamtlich stellen sich vor

Mehr als 150 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen unseren Dienst am Notruftelefon. Vier von ihnen berichten hier, was sie dazu bewegt, sich bei uns für Menschen in Krisensituationen zu engagieren.



Jürgen Gutzeit
Berater für Startups
Mir ist wichtig, die Anrufer mit ihren Anliegen respektvoll und vorurteilslos anzunehmen. Sei es bei Themen mit von der gesellschaftlichen Norm abweichenden Verhaltensweisen oder Neigungen, sei es bei Verzweiflung
wegen chronischer Leiden oder bei Kummer wegen des Alleinseins.

Wenn ich am Ende des Gespräches oftmals höre: „Sie haben mir einen Stein vom Herzen genommen“, dann gibt es für mich keine Zweifel mehr an dieser sinnvollen und notwendigen Aufgabe und an der Bedeutung der Telefonseelsorge.




So unterschiedlich unsere Anrufer sind, so unterschiedlich sind auch wir ehren-
amtlichen Mitarbeiter der Telefonseelsorge. Was uns neben der Lebenserfahrung, dem Einfühlungsvermögen und der fundierten Ausbildung zum Seelsorger verbindet, das ist der Wunsch, einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

Bei jedem Dienst am Telefon merke ich, dass wir vielen Menschen eine konkrete Unterstützung bieten. Vor allem dadurch, dass die Telefonseelsorge rund um die Uhr ansprechbar ist, auch dann, wenn andere Hilfen nicht greifbar sind.



Katja Kachel
Coach & Mediatorin


Corinna Heimeshoff
Journalistin


Ich schätze es, wenn Menschen ein offenes Ohr für einander haben. In den Augenblicken, in denen sie miteinander sprechen, können ihre Sorgen und Ängste Platz finden. Und wenn sie dabei auf Verständnis, Einfühlungs-
vermögen und Geduld stoßen, dann ist es in dieser Welt etwas wärmer geworden.

Ich bin immer sehr froh, wenn sich nach einem Telefonat bei mir dieses Gefühl ausbreitet, oft angestoßen durch ein „Danke schön, dass Sie da waren.“ Und dann weiß ich: Ich sitze hier an der richtigen Stelle und habe ein offenes Ohr.




Die Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit ist meiner Erfahrung nach unter jungen Menschen eher unüblich. Gründe dafür gibt es viele. Mir selbst ist wichtig, Verantwortung zu übernehmen und über meinen Tellerrand hinauszublicken.

Diese Offenheit versuche ich am Telefon zu vermitteln, wohlwissend, dass ein Gespräch die Sicht auf die Dinge verändern kann. Die Erfahrungen am Telefon
und die Rückmeldungen der Anrufer zeigen, dass dies gelingen kann. Diese Art des Miteinanders erlebe ich als sehr dankbar.






Konrad Bär
Psychologie-Student


Ehrenamtlich Mitarbeitende bereichern durch ihre Vielfalt und Individualität die Arbeit am Krisentelefon. Seit mehr als 60 Jahren vereint die Telefonseelsorge diese unterschiedlichsten Menschen. Wenn auch Sie sich ehrenamtlich bei uns engagieren möchten, senden wir Ihnen gern Info-Material zu.